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Samstag, 6. April 2013


Morgen, am ersten Sonntag im April (07.04.2013) haben wir von 11.00h - 15.00h für Sie geöffnet. Wir würden uns freuen, Sie auf unseren 9.500 m² Expo in Heerlen/ Hoensbroek (12km hinter Aachen) begrüßen zu dürfen. www.theo-evers.com

Morgen, op de eerste zondag in april (04/07/2013) hebben we van 11:00 - 15:00 voor u open. We zouden blij zijn om u te verwelkomen in onze 9.500 m² Expo in Heerlen / Hoensbroek (12km achter Aken). www.theo-evers.com

Tomorrow, the first Sunday in April (04/07/2013) we are open from  11:00 to 15:00  for you. We would be delighted to welcome you to our 9,500 m² Expo in Heerlen / Hoensbroek (12km behind Aachen). www.theo-evers.com

 

Dienstag, 18. September 2012

Delfter Fliesen und Witjes

Delfter Fliesen und 'Witjes'
Die Herstellung der Delfter Fliesen begann Ende des 16. Jahrhunderts. Ihre Blütezeit dauerte von 1650 bis 1800. Sie fanden in ganz Nordeuropa ihren Platz in Schlössern und Herrenhäusern wie in Kapitäns- und Bauernhäusern. Nur in Zeiten wirtschaftlichen Wohlstandes leistete man sich diesen Luxus. In diesen Perioden gab es ein großes Angebot mit vielfältigen Dekors.


Fliesentableau

Anfang des 17. Jahrhunderts waren sie farbefroh bemalt, danach änderte die Mode an und bevorzugte die Farbe blau. Das eingeführte chinesische Porzellan wurde imitiert und hatte ebenfalls Einfluss auf den Verzicht von Mehrfarbigkeit zu Gunsten des blauen Dekors. Waren anfänglich die Dekors sehr ornamental wurden später figurative Vorstellungen  bevorzugt. Die am häufigsten produzierten Delfter Fliesen waren rechteckig und in ihrer räumlichen Wirkung halb ornamental und halb figurativ. Ebenso veränderten sich die Größe der Eckmotive, sie wurden Schritt für Schritt kleiner und verschwanden zeitweise ganz.

Antike Fliesentableau


Sehr bekannt sind die sogenannten „ossekopjes".
Ende des 17. Jahrhunderts kommt es in den Niederlanden zu eine wirtschaftlichen Stagnation, die fast 100 Jahre dauert, so dass viele Fliesenbäckereien verschwinden und damit die enorme Vielfalt der Motive.

In der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts belebt sich die Wirtschaft und die Fliesenfertigung erlebt eine neue Blüte. Durch die Blockade von Großbritannien durch Napoleon ist der Export übers Meer kaum mehr möglich. Einige Fliesenbäckereien werden gezwungen, die Produktion drastisch einzuschränken. Danach erreichen sie nicht mehr die Blütezeit wie vor der französischen Revolution.




Wandfliesen

Theo und Ruth Evers Historische Baumaterialien: Ihre erfahrenen Partner für die integrative Anwendung wertvoller architektonischer Elemente.
Besuchen Sie unsere Webseite: www.theoevers.com
Expo: 9000m², De Koumen 58, 6433KD Hoensbroek, 15 KM Hinter Aachen.

Öffnungszeiten: Mittwoch - Freitag 10 - 17 U, Sa 10 - 16 U, 1. Sonntag im Monat 11- 15U.

Historische Baustoffe aus Keramik


Historische Baustoffe aus Keramik

Tonwaren wie Steinzeug, Klinker, Ziegel, Terracotta, Fayencen, Fliesen für Wände und Böden, Dachbedeckungen, Kachelöfen, Bauornamente wie Verblendsteine, Friese, Figuren und Vasen für Garten. Keramische Produkte zählen zu den ältesten Erzeugnissen der Menschheit.
Als poröse Tonwaren bezeichnet man unter anderem Terracotta Fliesen. Zur Grobkeramik zählen Dach-, Mauer-, und Bodenziegel. Feinkeramische Produkte, auch Steinzeug genannt, wurden als Fliesen für Wände und Böden verwendet. Sie wurden glasiert und bemahlt. Ebenso wurden daraus Kacheln für den Ofenbau gebrannt.


Fliesentableau

Bei der Zusammenstellung seiner Kollektion legte Theo Evers großen Wert auf authentische Unikate. Sein Interesse für Wandfliesen wurde geweckt als es ihm gelang zum ersten Mal, eine Serie Delfter Fliesen aus dem 17. und 18 Jahrhundert zu bergen. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit eine beachtliche Sammlung. Fliesen aus dem Historismus und Klassizismus und auch außergewöhnliche Fliesen aus der Zeit des Art-Dekos und Jugendstils erweiterten die Kollektion. Die Delfter Fliesen und besonders die sogenannten ‚Witjes’ sind auch heute wieder sehr geliebt und begehrt. Da große Stückzahlen nicht mehr erhältlich sind, entschied sich Theo Evers die ‚Witjes’ in einer kleine fachkundigen Manufaktur reproduzieren zu lassen.
So werden die roten Terra Cotta, aus Bauern- und Landhäusern in, Belgien, Deutschland und die Niederlande zusammengetragen. Die selteneren sechseckigen Terra Cotta kommen aus Frankreich. Oft müssen über einen längeren Zeitraum hinweg diese Fliesen gesammelt werden, damit eine größere Menge verfügbar wird.
Keramische Produkte sind gebrannte Tonwaren, Terracotta im Sinne von gebrannter Erde, aus möglichst Kalk- und salpeterfreiem Ton. Die Techniken wurden von Generation zu Generation überliefert und verfeinert. Lehm und Ton wurden unter Zugaben von Wasser bearbeitbar gemacht. Je nach Verwendungszweck wurde der Werkstoff geformt, getrocknet oder gebrannt. Unterschieden wurde es nach der Dichte, der Farbe und der Art der Weiterbehandlung. In eigener Werkstatt wurden kreativen Ideen entwickelt. Aus einigen besonderes seltenen Art-Deko- und Jugendstilfliesen wurden Fliesentableaus entworfen.
Diese Fliesenbilder werden gerne im Sanitärbereich oder in der Küchen über dem Herd oder der Spüle eingesetzt. Als Blickfang setzen sie in jeder Einrichtung Akzente.

Weisse Wandfliesen: 'Witjes'


Als interessante Einzelstücke hat Theo Evers einige historische Kachelöfen bergen können.
Durch die Wiedervereinigung Deutschlands wurden sehr viele Prachtstücke entsorgt und mussten der Modernisierung weichen.
Die meisten Öfen wurden in Kisten verpackt. Wenn man Glück hatte waren Sie nummeriert und beschriftet.
In unseren Fall mussten die Prachtstücken zusammen gepuzzelt werden.
Die Sammlung keramischer Ornamentfliesen oder Zementfliesen ist außergewöhnlich, sowohl in der Vielfalt der Ornamentik als auch mengenmäßig. Diese bereits industriell hergestellten Bodenfliesen mit ihren eingelegten farbigen Dekors waren typische Baumaterialien der Gründerzeit. Sie wurden als lebendige und farbenfrohe Bodenbeläge in Eingangsbereichen als auch in Sanitär- und Wirtschaftsräumen eingesetzt.


Theo und Ruth Evers Historische Baumaterialien: Ihre erfahrenen Partner für die integrative Anwendung wertvoller architektonischer Elemente.
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Öffnungszeiten: Mittwoch - Freitag 10 - 17 U, Sa 10 - 16 U, 1. Sonntag im Monat 11- 15U.

Historische Baumaterialen aus Metall


Historische Baustoffe aus Metall
Die Metallverarbeitung ist ein uraltes Handwerk. Durch Schmieden, Treiben, Hämmern, Pressen oder Verdrehen wurde zuerst Kupfer, dann Bronze und Eisen, sowie verschiedene Edelmetalle geformt.
Dadurch erhielten sie jeweils typische Strukturen in ihrer Form, Oberfläche und Farbe.An der Eisenverarbeitung waren zahlreiche Gewerke beteiligt. Schlosser fertigten Schlösser zum Verschluss von Türen, Portalen etc. Bei den Bauschlossern stand die Funktion im Vordergrund. Sie fertigten Beschläge an Türen und Fenster, Bänder + Riegel um einiges zu nennen.
Antike Wendeltreppe, Gusseisen



Handwerkliche Bearbeitung führte über verfeinerte Technik zur künstlerischen Gestaltung. Kunstschmiede entwickelten die ornamentale Bearbeitung und passten sich den verschiedensten Kunststilen an.
Die Natur diente als unerschöpfliche Inspiration und fand ihren Ausdruck in handwerklicher Perfektion und einer vielfältigen Formensprache. Florale Ornamentik wurde in Windungen und Ranken in Meisterschaft und mit Muskelkraft gestaltet.
Produkte des täglichen Gebrauchs wie Leuchter, Kerzenständer u.a. wurden mit Hilfe verschiedener Schmiedetechniken gefertigt. So wurden in Florenz Fackelhalter und Laternen hergestellt.

Antike Baluster


Schon in der Bronzezeit verbreitete sich die Schmiedekunst und erreichte in der Eisenzeit ihren Höhepunkt. Die Schmiedekunst in der Antike ist durch Waffenfunde und bildliche Darstellungen belegt. Im 9. Jh. kamen die ersten geschmiedeten Hufeisen in Gebrauch. Aus dem 11. und 12. Jh. stammen Beschläge aller Art, Gitter, Kaminböcke und Leuchter.

Deutschland war im 16. Jh. führend und entwickelte neue Verfahren des Eisenschnitts, Gravierung, Ätzung und Vergoldung. Im Barock und Rokoko entstanden aufwendige Gittertüren, Chorgitter, Balkon- und Treppengeländer. Brunnenlauben erfreuten sich großer Beliebtheit.

Im 17. und 18. Jh. begann die Herstellung schmiedeeiserner Tor- und Zaunanlagen, Tore und Türen würden geschmiedet, ebenso Fenstergitter, Treppen- und Balkongeländer.

Handwerklichenbearbeitung führte über verfeinerte Technik zur künstlerischen Gestaltung. Der Kunstschmied entwickelte die ornamentale Bearbeitung und passte sich in seiner künstlerischen Bearbeitung den verschiedensten Kunststilen an. Metalle erhielten durch Schmieden, Hämmern, Treiben, Gravieren, Ziselieren jeweils typischen Strukturen in ihrer Form, Oberfläche und Farbe.

Antik Gitter

Florales, ornamentales, sakrales würden in Windungen und Ranken mit handwerklichen Geschick und Muskelkraft gestaltet. Auch Leuchter, Kerzenständer und Produkte für den tätlichen Gebrauch wurde mit Hilfe verschiedener Schmiedetechniken gefertigt.

Die Hauptwerkzeuge des Kunstschmiedes sind neben dem Amboss, Feuer und Wasser, die verschiedensten Schmiedehämmer sowieso Schmiedezangen. Viele Werkzeuge fertigten sie selbst an. So wurden Biegevorrichtungen für besonders häufige gebogene Formen gefertigt, um eine schnelle Reproduzierbarkeit zu ermöglichen.

Ende des 18. Jh. erweiterte der Kunstguss aus Eisen die Produktpalette (Auswahl) von Schmiedeeisernen Toren, Gittern, Türen, Zäunen u. v. m. In frühen 19. Jh. würden die Schmiedenkunst vielfach durch den Eisenguss verdrängt. Erst im 20. Jh. brachte Sie wieder hochwertigen Leistungen hervor.

 


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Stabparkett

Stabparkett

Beim antiken Parkett können unterschiedliche Holzarten verwendet werden, wodurch wiederum die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten erweitert wird. Alte Parkettböden befriedigen vielfältige Ansprüche: ob einfache Handhabung bei der Pflege, ein gesundes und schadstofffreies Wohnklima, oder angenehme Fußwärme für Groß und Klein.
Historisch Parkett



Stabparkett war und ist der Klassiker unter den historischen Parkettarten. Stabparkett besteht aus einzelnen Holzstücken, den sogenannten Parkettstäben, die 20-22mm stark sind. Die Breiten variieren zwischen 6-10cm, die Längen zwischen ca. 35-60cm.

In der langen Tradition, in der alte Parkettböden hergestellt werden, haben sich eine ganze Anzahl klassischer Parkettmuster für Stab- und Tafelparkett und Mosaikparkett entwickelt.

Diverse Parkettböden


Da sich diese Parkettart äußerst individuell einsetzen lässt, wurde sie stark nach gefragt. Unterschiedlichste Wohnideen und Anforderungen können mit diesen Formaten verwirklicht werden. Besonders die Anordnung der Parkettstäbe zu unterschiedlichen Muster war und ist sehr geliebt. Beispiele hier für sind Fischgrat-, Würfel- und Flechtmuster.

Historisches Parkett


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Dienstag, 11. September 2012

Historische Baustoffe: Naturstein


Naturstein

Als Naturstein bezeichnet man ganz allgemein alle Gesteine, wie man Sie in die Natur vorfindet, sofern man Sie als wirtschaftliches Gut betrachtet und erwirbt.

Die Wahl der Handelsnamen von Natursteinen gehört ebenso zum kulturellen Reichtum der Menschheitsgeschichte wie die hinterlassenen Zeugnisse aus diesen Materialien selbst. Mann kann es als Selbstverständlichkeit und Bereicherung betrachten, dass abbauende Betriebe und Verarbeiter einen klangvollen Namen für eine Gesteinssorte wählten, der sich manchmal über die Jahrhunderte an Sprachgewohnheiten anpasste oder sich sogar völlig veränderte. 
Historische Baustoffe: Naturstein

Die Verwendung von Naturstein hat sehr viele Vorteile. Naturstein ist antiallergisch, abriebfest und unbrennbar, Zigarettenglut hinterlässt keine Spuren.

Kalkhaltige Natursteine (Kalkstein und Marmor) sind säureempfindlich und bedürfen einer anderen Pflege und Reinigung als die übrigen Natursteine, wenn sie als Bodenbelag verbaut werden. Kalksteine und Marmore sind nicht so beständig und werden meistens im Innenbereich verbaut oder zu Skulpturen verarbeitet.

Granit und Basalt sind sehr harte Natursteine. Sie werden häufig in Außenbereiche verbaut, wo eine hohe Beanspruchung besteht.


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Historische Baustoffe


Historische Baustoffe | 
Antike Baumaterialien

Kunstgegenstände wie z.B. gusseiserne Säulen aus der Metro in Paris und alle denkbaren architektonischen robusten Elemente, sei es aus historischen Stadtzentren oder ländlichen Villen, oder aus Sakralbauten, aber auch Bauholz aus denkmalgeschützten Fachwerkhäusern und anderen historischen Objekten.

Solche Materialien werden von uns durch sorgfältigen gediegenen Rückbau wert erhaltend geborgen und für eine erneute Verwendung restauriert. Solche Arbeiten verlangen eine aufwendige und zeitraubende Handarbeit, während tonnenschwere Stein- und Marmorsäulen,  massive Giebelornamente, Fassaden und Marmor Altäre, nur unter hohem Risiko mit einem komplizierten Maschineneinsatz geborgen werden können.

Seitdem der schöne deutsche Begriff „Recycling" in- zwischen in aller Munde ist, ist im Gegensatz zu den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts ein ganz neues Bewusstsein entstanden. Historische Baustoffe werden nicht mehr dem Abriss überlassen, sondern seitdem von Schadstoffbelastung, Umweltschutz und Ressourceneinsparung die Reden ist,  hat sich die Einstellung gegenüber historischer Bausubstanz grundlegend geändert.
Diverse historische Baustoffe präsentiert.

Wir wissen heute, dass nicht zuletzt ein sorgfältiger und auch ein ästhetisch bestimmter Umgang mit der immer seltener werdenden Bausubstanz geeignet ist, auf lange Sicht die natürlichen Umweltressourcen zu bewahren, und nicht zu verschleudern.

Mit unserer langjährigen Erfahrung, Materialkenntnis und dem immer neu erforderten Fingerspitzengefühl übernehmen wir für Sie die Säuberung, Sortierung und die gesamte Aufarbeitung der unterschiedlichsten Objekte.

Bitte sprechen Sie ihr Bauvorhaben mit uns ab. Wir beraten Sie gerne bei der Suche nach speziellen Lösungen. Authentische Materialien können passgenau die in Ihrem Lebensraum gewünschten Funktionen erfüllen und zur Bereicherung der Wohnkultur beitragen.



Tisch in Blaustein, Komposition


In eigenen - und entsprechenden Werkstätten werden die Baumaterialien bearbeitet und wiederhergerichtet. So müssen z.B. historische Türen abgebeizt und restauriert werden.

Alte Bodendielen und Terra Cottafliesen werden gesäubert und sortiert. Die Säuberung, Sortierung und Aufarbeitung ist reine Handarbeit und sehr arbeitsintensiv. Für diese Arbeiten kann unser Team auf jahrelange Erfahrung zurückgreifen. Liebe zum Detail und Achtung für die historische Bausubstanz sind unsere Spezialität.


Fachwerkhaus

Die Vorteile sind vielfältig, sowohl unter ökologischen - als auch kulturhistorische Gesichtspunkte. Historische Bausubstanz gehört zu unserem architektonischen Erbe. Bei fachkundiger Verwendung bereichern historische Baustoffe, neue und restaurierte Gebäude, Wohnungen und individuelle Einrichtungen. Ihr unverwechselbarer Charme ist von zeitloser Schönheit.


Theo und Ruth Evers Historische Baumaterialien.

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