Mittwoch, 26. September 2012

Historische Kamine

Historische Kamine |
Antike Kamine |

Kamine aus Kalkstein auf Maß |

Durch die Zeit hindurch veränderten Kamin ihre Funktion. Waren Sie vor Jahrhunderten ein rein funktionelles Element, so sind sie heute die schönste Art Lebensräume zu erwärmen.
Ein brennender Kamin ist immer gemütlich, heimlich und pures „zu Hause Gefühl“.
War es früher der zentrale Platz in einem Haus um sich zu wärmen und die Mahlzeiten zu bereiten, so ist er heute ein Prunkstück.
Die Wünsche und Erwartungen laufen oft weit aus einander. Ein Kamin kann variieren von einem antiken Marmorkamin, einem rustikalen Kalksteinkamin aus Frankreich, bis zu einem  Replik Kamin auf Maß. Alte Kamine oder Kaminumrandungen bereichern jedes Haus und sorgen für einen Mehrwert.



Den antiken Kamin gibt es nicht. Kamine unterlagen im Laufe der Jahrhunderte verschiedenen Strömungen und Einflüssen, sowohl durch  Kunst und Architektur.  Im frühen Mittelalter befand sich der Kamin zentral in Wohnbereich. Über die Gotik und Renaissance hinweg veränderte sich ihr Stil. Die Materialien waren vielfältig: luxuriöse Kamine z. B. aus italienischem Marmor,  rustikale Sandstein- oder Kalksteinkamine  und verzierte Holzkamine aus Eiche oder Weichholz. Durch die Westeuropäische Geschichte, drückten vor allem  französischen Könige, ihre Stempel auf diese Periode. In der erste Hälft des 17. Jh. regierte Ludwig  XIII. Er war der Namensgeber für diesen Stil. Es war ebenfalls der Beginn des Barock. Die Ornamente sind zahlreich und aufwendig. Doch gleichzeitig gibt es auch Liebhaber für perfekte symmetrische Proportionen. Barock war die Zeit in der man in der Architektur und Kunst den Menschen imponieren wollten. In dieser Periode legte man großen Wert auf echte Meisterschaft.

Extravaganter als seine Vorgänger sind die Kamine aus der Periode von Ludwig des XV. In dieser Zeit war der Rokoko in voller Blüte. Keine Symmetrie sonder Asymmetrie. Zu dem liebte man den Überfluss von überschwänglichen Motiven mit unendlich vielen Verzierungen. 



In der 2. Hälfte des 18. Jh., zur Zeit Ludwig XVI, begann der Klassizismus. Dieser Stil setzt sich ab gegen den das manchmal sehr verspielte des Rokoko. Klarheit, Symmetrie und sehr geradlinige Formgebung waren der Kernworte obwohl auch subtile Verzierungen keine Seltenheit waren.

Der Empirestil war kennzeichnend für die Jahre in denen Napoleon Europa in Atem hielt.
Während seiner Herrschaft ließ sich der Kaiser gerne durch ägyptische und römische Vorbilde inspirieren. Diese erkennen wir deutlich in der Architektur dieser Periode. Natürlich werden auch die Kamine entsprechend beeinflusst.



Noch immer erfreuen sich historische Kamine aus vielen Epochen großer Beliebtheit. 
Die ausgewogene Formen und Proportionen sind so ansprechend, dass heutige Steinmetze sich davon inspirieren lassen. Wünschen Sie sich ein Kamin mit antike Ausstrahlung, haben Sie 2 Möglichkeiten: Sie wählen eine neue Kamin nach einen alten Modell oder Sie entscheiden sich für einen antiken Kamin. Wenn Ihnen ein Modell gefällt, kann die Kaminumrandung auf Maß gefertigt werden. Bei einem antike Kamin versteht es sich van selbst dass man auf das bestehende Maß festgelegt ist. Dem gegenüber steht natürlich die Tatsache, dass es nicht möglich ist, die Atmosphäre zu erreichen, die ein alter historischer Kamin ausstrahlt, der die Spuren der Zeit trägt. Größer Beliebtheit freuen sich gradlinige nüchterne Kamine aus französischen Sand- oder Kalkstein in Stil Ludwig der XVI.
Das Angebot ist sehr vielfältig und es findet sich für jeden Geschmack ein passendes Kaminmodell.



Theo und Ruth Evers - Historische Baumaterialien
Öffnungszeiten: Do - Fr 10- 17U, Sa 10 - 16U, 1. So i. Monat 11 - 15U.

Dienstag, 18. September 2012

Terra Cotta

TERRA COTTA

In der Provence und im Burgund wurde die Tonmasse ungereinigt bearbeitet; was zu einer großen Palette unterschiedlicher Farben führte. Die Töne reichen von sandfarben, gelb, rot, bis rot-braun. Ihre lebendige, natürliche Ausstrahlung ist zeitlos und einzigartig. Da die nuancierten Terracotta Fliesen seltener sind liegen sie preislich höher als die roten. In den Niederlanden, Belgien und in Deutschland wurde der Ton für die Weiterverarbeitung gewaschen, wodurch sich eine gleichmäßigere Farbe ergab. Die Farbennuancen fehlten, lediglich die Rottöne konnten variieren.

Die Terracotta werden aus alten Bauern- und Landhäusern in Frankreich, Belgien, und die Niederlande in Handarbeit geborgen.
Allen Terracotta Fliesen gemeinsam sind die Maßunterschieden, die sowohl in der Größe als in der Stärke variieren können.
Antike Terra Cotta


Struktur, Farben und die handwerkliche Herstellung machen ihren einzigartigen Charakter und ihren Abwechslungsreichtum aus.
In entsprechenden Werkstätten werden die Terracotta Fliesen gesäubert, auf Maß sortiert und auf Paletten von ca. 25m² gelagert. Oft müssen über einen längeren Zeitraum die gewünschten Formate und Farben gesammelt und zusammengetragen werden.


Antike Terra Cotta

Terracotta Fliesen gehören zu den ältesten gewerblichen Erzeugnissen der Menschheitsgeschichte. Sie wurden in Handarbeit, meist vor Ort - um lange Transportwege zu vermeiden - hergestellt. Die von uns angebotenen Terracotta sind ca. 100-200 Jahre alt.
Je nach Beschaffenheit des Tonscherbens, d.h. der gebrannten Masse, unterscheidet man verschiedene Produkte.

nuancierte Terracottafliesenrote TerracottafliesenNoch seltener sind die schwarzen Terracotta Fliesen. Durch sogenanntes schmoren werden die roten Terracotta schwarz. Rechteckige keramische Fliesen mit Marmoreinlage. Keramische Fliesen sind härter gebrannt und damit wider- standsfähriger. Sie kamen häufig in Fabriken zum Einsatz.
nuancierte fransözische Terracottagereinigte noch unbehandelte Terracottafliesensechseckige Terracottafliesen.


Terra Cotta mit Ornamentfliesen

Theo und Ruth Evers Historische Baumaterialien: Ihre erfahrenen Partner für die integrative Anwendung wertvoller architektonischer Elemente.
Besuchen Sie unsere Webseite: www.theoevers.com
Expo: 9000m², De Koumen 58, 6433KD Hoensbroek, 15 KM Hinter Aachen.

Öffnungszeiten: Mittwoch - Freitag 10 - 17 U, Sa 10 - 16 U, 1. Sonntag im Monat 11- 15U.

Keramische Fliesen und Zement Fliesen werden historische Ornamentfliesen genannt

Keramische Fliesen und Zement Fliesen werden historische Ornamentfliesen genannt

In Belgien stellte die Firma Bodson in Lüttich ab 1900 Zementfliesen her. Die Firma aus Geel produzierte von 1932 -1962 prächtige Zementfliese in den Formaten 15x15, 20x20 und 25x25cm. Sie waren überall in Belgien und den Niederlanden bekannt wegen ihrer Qualität und den schönen Motiven.
Auch die deutschen Baumeister, aus der Zeit des Jugendstil und der Gründerzeit verwendeten diesen Baustoff. Vor mehr als hundert Jahren wurden die Ornamentfliesen durch die Firma Villeroy & Boch hergestellt und als -Mettlacher Platten- europaweit mit großem Erfolg verkauft.

Die Böden waren quasi unverschleißbar und zierten zahlreiche Eingänge in Stadthäusern, Wirtschaftsräumen und Wohnungen.
Zurzeit erleben Ornamentfliesen eine Renaissance im Neubau aber auch bei der Sanierung und Renovierung historischer Bausubstanz.



Eine Zementfliese besteht aus 2 Lagen:
Die oberste, sichtbare Lage (ca. 4cm dick) ist aus weißen Zement, Marmorpuder und Farbpigmenten zusammengestellt.

Mit einem Trichter lässt der Handwerker das Gemisch in einen Rahmen gießen, der auf einer metallenen Scheibe liegt, die durch eine Presse geht. Bei Fliesen mit Motiv lässt er die verschiedenen Farbpasten, in die Fächer der in den Rahmen platzierten Form laufen. Diese erste Lage wird danach durch eine absorbierende Lage fixiert. Die 2. Lage ist aus grauem Zement und Rheinsand zusammengestellt und beträgt ¾ der gesamten Dicken der Fliesen.

Bei hartnäckiger Verschmutzung muss die Fliese leicht mit weißem Sand oder mit einem feinkörnigen, wasserfesten Schleifpapier bearbeitet werden. Begonnen werden sollte mit eine 60-er Körnung, und danach eine 180-er Körnung, damit die Fliesen ihren ursprünglichen glatten Charakter zurückerhalten.

Inzwischen hat sich unsere Sammlung auf mehr als 1500m² erweitert. Es war uns ein Anliegen, diese wunderschönen Baumaterialien einer Wiederverwendung zu zuführen. Besonders beeindruckte uns die Vielfalt und Ästhetik der Farben und Formen. Auf unserem Lager befinden sich stets komplette Ornamentfliesenböden mit Friesen und mit ein- oder mehrfarbigen Rändern.Es ist nicht völlig geklärt, wie alt dieses Produkt wirklich ist, möglicherweise hat es seine Wurzeln in der Antike. Die Herstellung selbst wurde bereits in Mittelalter angewandt. Aus verschiedenen Farben Kleie stellte man damals gemusterte Fliesen zusammen. Mit Zement, Marmorpuder und Oxydes ist diese Technik bereits 200 Jahre in Gebrauch für die Produktion von Zementfliesen. Das Handwerk entstand in Frankreich und breitete sich in 19. Jahrhundert in ganz Europa aus. In erfolgreichen Wirtschaftzeiten hatte jedes Land in Europa mindestens einige Fabriken. Die Fliesen können auf handwerklichen Weise gelegt werden (auf stabilisierten Sand oder Mörtelbett) oder mit einem entsprechenden Fliesenkleber geleimt werden.

Das Hämmern der Fliesen sollte selbst mit einem Gummihammer vermieden werden.

Die Fugen werden klein gehalten, maximal 2mm. Das Verfugen erfolgt in kleinen Stücken, die danach umgehend mit einen Schwamm und Wasser gesäubert werden. Mögliche Rückstände von grauem Zementschleiern können mit entsprechenden Produkten entfernt werden.




Pflege und Behandeln
Ihren charakteristischen Seidenglanz erhalten Ornamentfliesen durch umweltfreundliche Produkte wie Schmierseife, grüne - oder Marseillseife. Diese werdem sparsam eingesetzt wird und im Putzwasser gut aufgelöst. Wird zuviel Seife verwandt, bleibt der Schmutz daran kleben und Sie sehen Streifen von Schuhen oder sonstigen.

Auf den Gebrauch von aggressiven Chlor - oder säurehaltigen Produkte sollte man verzichten da diese die satinierte Schutzsicht angreift.

Pro Fliese und in der Fliese selbst können verschiedene Farbnuancen auftreten. Keine einzige Fliese ist identisch. Durch diesen künstlerischen Produktionsprozess kommt es zu kleinen Fehlern, die ihren unwiderstehlichen Charme ausmachen.



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Delfter Fliesen und Witjes

Delfter Fliesen und 'Witjes'
Die Herstellung der Delfter Fliesen begann Ende des 16. Jahrhunderts. Ihre Blütezeit dauerte von 1650 bis 1800. Sie fanden in ganz Nordeuropa ihren Platz in Schlössern und Herrenhäusern wie in Kapitäns- und Bauernhäusern. Nur in Zeiten wirtschaftlichen Wohlstandes leistete man sich diesen Luxus. In diesen Perioden gab es ein großes Angebot mit vielfältigen Dekors.


Fliesentableau

Anfang des 17. Jahrhunderts waren sie farbefroh bemalt, danach änderte die Mode an und bevorzugte die Farbe blau. Das eingeführte chinesische Porzellan wurde imitiert und hatte ebenfalls Einfluss auf den Verzicht von Mehrfarbigkeit zu Gunsten des blauen Dekors. Waren anfänglich die Dekors sehr ornamental wurden später figurative Vorstellungen  bevorzugt. Die am häufigsten produzierten Delfter Fliesen waren rechteckig und in ihrer räumlichen Wirkung halb ornamental und halb figurativ. Ebenso veränderten sich die Größe der Eckmotive, sie wurden Schritt für Schritt kleiner und verschwanden zeitweise ganz.

Antike Fliesentableau


Sehr bekannt sind die sogenannten „ossekopjes".
Ende des 17. Jahrhunderts kommt es in den Niederlanden zu eine wirtschaftlichen Stagnation, die fast 100 Jahre dauert, so dass viele Fliesenbäckereien verschwinden und damit die enorme Vielfalt der Motive.

In der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts belebt sich die Wirtschaft und die Fliesenfertigung erlebt eine neue Blüte. Durch die Blockade von Großbritannien durch Napoleon ist der Export übers Meer kaum mehr möglich. Einige Fliesenbäckereien werden gezwungen, die Produktion drastisch einzuschränken. Danach erreichen sie nicht mehr die Blütezeit wie vor der französischen Revolution.




Wandfliesen

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Historische Baustoffe aus Keramik


Historische Baustoffe aus Keramik

Tonwaren wie Steinzeug, Klinker, Ziegel, Terracotta, Fayencen, Fliesen für Wände und Böden, Dachbedeckungen, Kachelöfen, Bauornamente wie Verblendsteine, Friese, Figuren und Vasen für Garten. Keramische Produkte zählen zu den ältesten Erzeugnissen der Menschheit.
Als poröse Tonwaren bezeichnet man unter anderem Terracotta Fliesen. Zur Grobkeramik zählen Dach-, Mauer-, und Bodenziegel. Feinkeramische Produkte, auch Steinzeug genannt, wurden als Fliesen für Wände und Böden verwendet. Sie wurden glasiert und bemahlt. Ebenso wurden daraus Kacheln für den Ofenbau gebrannt.


Fliesentableau

Bei der Zusammenstellung seiner Kollektion legte Theo Evers großen Wert auf authentische Unikate. Sein Interesse für Wandfliesen wurde geweckt als es ihm gelang zum ersten Mal, eine Serie Delfter Fliesen aus dem 17. und 18 Jahrhundert zu bergen. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit eine beachtliche Sammlung. Fliesen aus dem Historismus und Klassizismus und auch außergewöhnliche Fliesen aus der Zeit des Art-Dekos und Jugendstils erweiterten die Kollektion. Die Delfter Fliesen und besonders die sogenannten ‚Witjes’ sind auch heute wieder sehr geliebt und begehrt. Da große Stückzahlen nicht mehr erhältlich sind, entschied sich Theo Evers die ‚Witjes’ in einer kleine fachkundigen Manufaktur reproduzieren zu lassen.
So werden die roten Terra Cotta, aus Bauern- und Landhäusern in, Belgien, Deutschland und die Niederlande zusammengetragen. Die selteneren sechseckigen Terra Cotta kommen aus Frankreich. Oft müssen über einen längeren Zeitraum hinweg diese Fliesen gesammelt werden, damit eine größere Menge verfügbar wird.
Keramische Produkte sind gebrannte Tonwaren, Terracotta im Sinne von gebrannter Erde, aus möglichst Kalk- und salpeterfreiem Ton. Die Techniken wurden von Generation zu Generation überliefert und verfeinert. Lehm und Ton wurden unter Zugaben von Wasser bearbeitbar gemacht. Je nach Verwendungszweck wurde der Werkstoff geformt, getrocknet oder gebrannt. Unterschieden wurde es nach der Dichte, der Farbe und der Art der Weiterbehandlung. In eigener Werkstatt wurden kreativen Ideen entwickelt. Aus einigen besonderes seltenen Art-Deko- und Jugendstilfliesen wurden Fliesentableaus entworfen.
Diese Fliesenbilder werden gerne im Sanitärbereich oder in der Küchen über dem Herd oder der Spüle eingesetzt. Als Blickfang setzen sie in jeder Einrichtung Akzente.

Weisse Wandfliesen: 'Witjes'


Als interessante Einzelstücke hat Theo Evers einige historische Kachelöfen bergen können.
Durch die Wiedervereinigung Deutschlands wurden sehr viele Prachtstücke entsorgt und mussten der Modernisierung weichen.
Die meisten Öfen wurden in Kisten verpackt. Wenn man Glück hatte waren Sie nummeriert und beschriftet.
In unseren Fall mussten die Prachtstücken zusammen gepuzzelt werden.
Die Sammlung keramischer Ornamentfliesen oder Zementfliesen ist außergewöhnlich, sowohl in der Vielfalt der Ornamentik als auch mengenmäßig. Diese bereits industriell hergestellten Bodenfliesen mit ihren eingelegten farbigen Dekors waren typische Baumaterialien der Gründerzeit. Sie wurden als lebendige und farbenfrohe Bodenbeläge in Eingangsbereichen als auch in Sanitär- und Wirtschaftsräumen eingesetzt.


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Alte, antike, historische Eichendielen

Alte, antike, historische Eichendielen

Antike Eichendielen die in Schlössern, Herrenhäusern und Stadtvillen geborgen werden können werden immer seltener.

Sind solche Partien zu finden, beginnt ein aufwendiger Bergungsprozess. Nach dem Ausbau, Aussortieren, Restaurieren, besäumen oder dem Anbringen von Nut und Feder bleiben etwa 70 % der antike Dielen verwertbar.

Die Haltbarkeit ist fast unbegrenzt und kann mühelos weiteren Generationen zur Verfügung gestellt werden.Auch hier ist die Erhaltung, Sanierung und Konservierung der historischen Patina unsere vornehmste Aufgabe.

Kenner und Liebhaber dieser charakteristischen unverwechselbaren Ausstrahlung werden dieses seltene Erbgut mit Respekt behandeln und ihre Schönheit schützen und bewahren.

Da Bodenbeläge die Basis für jeden Lebensraum und jede Einrichtung darstellen, ist die Nachfrage entsprechend groß. Durch die Präsentation in unseren Ausstellungsräumen finden die Eichendielen großes Interesse. Immer wieder wurden wir von unseren Kunden gefragt, ob es uns nicht möglich ist eine Alternative zu den teuren und seltenen antiken Dielen zu finden. Um diesen Kundenwünschen nachzukommen, haben wir uns Partner gesucht, die der Nachfrage nach Eichendielen mit einer belebten charaktervollen Ausstrahlung entsprechen können. In langen und kaufwendigen Entwicklungsprozessen wurde eine gute Alternative gefunden. Sie sind optisch sehr ansprechend und ebenfalls besonders langlebig.

Die gealterten Eichendielen sind mit Nut und Feder versehen. Längen: 80-300cm Breiten: zwischen 14-22cm Stärke: 2cm. Die Stärke von 1cm ist lieferbar, z.B. bei Verwendung einer Fussbodenheizung. Böden aus Eichendielen weisen viele positive Merkmale auf. Eichenholz ist elastisch und schmeichelt mit seiner warmen Oberflächentextur den menschlichen Sinnen. Dieser natürliche Baustoff wirkt sich positiv regulierend auf das Raumklima aus, da er in der Lage ist Feuchtigkeit aufzunehmen und abzugeben.

Eine weitere positive Eigenschaft ist die niedrige Schadstoffbelastung, denn ein Boden der in natürlicher Umgebung durch Fotosynthese ‚produziert' wird enthält natürlich weitaus weniger schädliche Verbindungen.



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Historische Baumaterialen aus Metall


Historische Baustoffe aus Metall
Die Metallverarbeitung ist ein uraltes Handwerk. Durch Schmieden, Treiben, Hämmern, Pressen oder Verdrehen wurde zuerst Kupfer, dann Bronze und Eisen, sowie verschiedene Edelmetalle geformt.
Dadurch erhielten sie jeweils typische Strukturen in ihrer Form, Oberfläche und Farbe.An der Eisenverarbeitung waren zahlreiche Gewerke beteiligt. Schlosser fertigten Schlösser zum Verschluss von Türen, Portalen etc. Bei den Bauschlossern stand die Funktion im Vordergrund. Sie fertigten Beschläge an Türen und Fenster, Bänder + Riegel um einiges zu nennen.
Antike Wendeltreppe, Gusseisen



Handwerkliche Bearbeitung führte über verfeinerte Technik zur künstlerischen Gestaltung. Kunstschmiede entwickelten die ornamentale Bearbeitung und passten sich den verschiedensten Kunststilen an.
Die Natur diente als unerschöpfliche Inspiration und fand ihren Ausdruck in handwerklicher Perfektion und einer vielfältigen Formensprache. Florale Ornamentik wurde in Windungen und Ranken in Meisterschaft und mit Muskelkraft gestaltet.
Produkte des täglichen Gebrauchs wie Leuchter, Kerzenständer u.a. wurden mit Hilfe verschiedener Schmiedetechniken gefertigt. So wurden in Florenz Fackelhalter und Laternen hergestellt.

Antike Baluster


Schon in der Bronzezeit verbreitete sich die Schmiedekunst und erreichte in der Eisenzeit ihren Höhepunkt. Die Schmiedekunst in der Antike ist durch Waffenfunde und bildliche Darstellungen belegt. Im 9. Jh. kamen die ersten geschmiedeten Hufeisen in Gebrauch. Aus dem 11. und 12. Jh. stammen Beschläge aller Art, Gitter, Kaminböcke und Leuchter.

Deutschland war im 16. Jh. führend und entwickelte neue Verfahren des Eisenschnitts, Gravierung, Ätzung und Vergoldung. Im Barock und Rokoko entstanden aufwendige Gittertüren, Chorgitter, Balkon- und Treppengeländer. Brunnenlauben erfreuten sich großer Beliebtheit.

Im 17. und 18. Jh. begann die Herstellung schmiedeeiserner Tor- und Zaunanlagen, Tore und Türen würden geschmiedet, ebenso Fenstergitter, Treppen- und Balkongeländer.

Handwerklichenbearbeitung führte über verfeinerte Technik zur künstlerischen Gestaltung. Der Kunstschmied entwickelte die ornamentale Bearbeitung und passte sich in seiner künstlerischen Bearbeitung den verschiedensten Kunststilen an. Metalle erhielten durch Schmieden, Hämmern, Treiben, Gravieren, Ziselieren jeweils typischen Strukturen in ihrer Form, Oberfläche und Farbe.

Antik Gitter

Florales, ornamentales, sakrales würden in Windungen und Ranken mit handwerklichen Geschick und Muskelkraft gestaltet. Auch Leuchter, Kerzenständer und Produkte für den tätlichen Gebrauch wurde mit Hilfe verschiedener Schmiedetechniken gefertigt.

Die Hauptwerkzeuge des Kunstschmiedes sind neben dem Amboss, Feuer und Wasser, die verschiedensten Schmiedehämmer sowieso Schmiedezangen. Viele Werkzeuge fertigten sie selbst an. So wurden Biegevorrichtungen für besonders häufige gebogene Formen gefertigt, um eine schnelle Reproduzierbarkeit zu ermöglichen.

Ende des 18. Jh. erweiterte der Kunstguss aus Eisen die Produktpalette (Auswahl) von Schmiedeeisernen Toren, Gittern, Türen, Zäunen u. v. m. In frühen 19. Jh. würden die Schmiedenkunst vielfach durch den Eisenguss verdrängt. Erst im 20. Jh. brachte Sie wieder hochwertigen Leistungen hervor.

 


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Stabparkett

Stabparkett

Beim antiken Parkett können unterschiedliche Holzarten verwendet werden, wodurch wiederum die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten erweitert wird. Alte Parkettböden befriedigen vielfältige Ansprüche: ob einfache Handhabung bei der Pflege, ein gesundes und schadstofffreies Wohnklima, oder angenehme Fußwärme für Groß und Klein.
Historisch Parkett



Stabparkett war und ist der Klassiker unter den historischen Parkettarten. Stabparkett besteht aus einzelnen Holzstücken, den sogenannten Parkettstäben, die 20-22mm stark sind. Die Breiten variieren zwischen 6-10cm, die Längen zwischen ca. 35-60cm.

In der langen Tradition, in der alte Parkettböden hergestellt werden, haben sich eine ganze Anzahl klassischer Parkettmuster für Stab- und Tafelparkett und Mosaikparkett entwickelt.

Diverse Parkettböden


Da sich diese Parkettart äußerst individuell einsetzen lässt, wurde sie stark nach gefragt. Unterschiedlichste Wohnideen und Anforderungen können mit diesen Formaten verwirklicht werden. Besonders die Anordnung der Parkettstäbe zu unterschiedlichen Muster war und ist sehr geliebt. Beispiele hier für sind Fischgrat-, Würfel- und Flechtmuster.

Historisches Parkett


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Parkett de Versailles

Parkett de Versailles
Die Königsklasse aller Tafelparkette ist das kostbare Parkett de Versailles. Louis XIV schmückte den Spiegelsaal in Versailles mit dieser hochwertigen und edlen handgearbeiteten Bodengestaltung. Dabei handelte es sich um Parketttafeln von 100x100cm, bei denen die Parkettstäbe in einem aufwendigen Muster zusammen gefügt werden.


Antike parkettboden


Da historisches Parkett nur noch sehr selten verfügbar ist, wird aus antiken Parkett-Stäben Tafelparkett oder Intarsienparkett hergestellt. Das Bergen, Aussortieren, und Reinigen der Unterseiten erfordert eine zeitraubende Handarbeit. Dies gilt auch für die Wiederherstellung von Nut und Feder, da die alten Verbindungen oft bei der Bergung beschädigt werden. Das Reinigen der Oberflächen zur Erhaltung der Patina erfordert ebenfalls Zeit und Fachkenntnisse. In keinem Fall darf die obere Lage abgeschliffen werden. Die Spuren der Zeit erzählen Ihre Geschichte und machen Ihren unverwechselbaren Charme und Charakter aus.


Parkett des Versailles

Das Verlegen von Tafelparkett oder Intarsienparkett gehört in die Hände von Fachleuten, da schon kleine Unebenheiten durch die Motive sichtbar werden.
Die Herstellung ist schwierig und zeitaufwendig.

Die Ornamente und Muster haben sich über Jahrhunderte erhalten - aber auch weiterentwickelt. Die Ausstrahlung dieser herrlichen Parkettböden ist klassisch, zeitlos und überaus hochwertig.


Parkett des Versailles
 

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Dienstag, 11. September 2012

Historische Baustoffe aus Holz


Historische Baustoffe aus Holz

Treppe aus Eiche
 
Fachwerk, Dielen, Bretter, Bohlen, Parkett, Täflungen, Paneele, Deckenvertäflungen, Türen und Fenster, Portale und Treppen. Kulturhistorisch gesehen zählen Gehölze wohl zu den ältesten genutzten Pflanzen. Als vielseitiger, insbesondere aber nachwachsender Rohstoff stellt Holz bis heute eines der wichtigsten Pflanzenprodukte dar. Gute Holzqualität braucht Zeit und entwickelt sich parallel zum langsamen Wachstum des Baumes. Dadurch ist altes Holz oft härter und schöner in der Maserung.
Türen aus Holz



Zimmerleuten stellten Fachwerkhäuser und Dachkonstruktion her. Tischler fertigten Fenster, Türen, Böden, Treppen und Decken. Wertvolle Hölzer, wie Eiche, Kirsch-, Nussbaum wurden für maßangefertigte Möbel verwendet. Die Verarbeitung war aufwendig, Oberflächen wurden handpoliert und mit Beschlägen aus Metall und Facetteglas Scheiben bereichert.
Heute haben diese außergewöhnlichen Einzelstücke bei Sammlern einen hohen Wert. Sind Sie älter als 100 Jahre, bezeichnet man Sie als Antiquitäten.
Tisch aus alten Eichenholzdielen

Eine lange Tradition haben Fußbodendielen und Parkettböden. Durch behutsame, sachgemäße und selektive Bergung wurde die historische Substanz erhalten und von dem Untergang gerettet. Die Aufbereitung und die Lagerung sind arbeitsintensiv. Verantwortungsvolle und moderne Architektur verwendet die historische Substanz als gestalterisches Element.
Unsere Aufgabe ist es, dem historischen Material einem Platz in Bauten zu geben, in denen heute gelebt und gearbeitet wird.

Antike Holzboden


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Historische Baustoffe: Kalkstein



Kalkstein

Als Kalkstein werden Sedimentgesteine bezeichnet. Der größte Teil aller Kalksteine ist biogenen Ursprungs, d.h. er wurde von Lebewesen gebildet. Bei biogener Herkunft wird Kalkstein meistens von Mikroorganismen oder gesteinsbildenden Korallen abgelagert. Untergeordnet findet man auch Kalksteine, die zum überwiegenden Teil aus Schnecken, Muscheln oder Schwämmen bestehen. Die Gesteine entstehen, wenn nach dem Tod der Lebewesen die Schalen zu Boden sinken.
  
Kalksteinboden


Kalkstein besitzt in dem meisten Fällen eine hellen, graue bis grau-gelbe Farbe. Durch Beimengungen andere Minerale z.B. von Eisenverbindungen, kommen aber auch kräftigere, vor allem rote Farben recht häufig vor.


Sie unterscheiden sich in feinkörnig und dicht oder enthalten oft Poren und andere Hohlräume. 

Kalksteinkamin
 

Große Kalksteinvorkommen befinden sich im Mitteleuropa.


Zu einer der ältesten Abbaustätten zählt der historische Kalksteinbruch Rüdersdorf in Brandenburg, der auf die Arbeit der Zisterzienser im 13. Jahrhundert zurück geht.

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Historische Baustoffe: Blaustein


Blaustein

Blaustein ist in zwei Gesteinsarten aufgeteilt. Rechter Blaustein ist ca. 400 Millionen Jahre alt und wurden aus dem Ort Recht bei Sankt Viht in Ost-Belgien abgebaut.

Das Gestein wurde zunächst im Übertagebau und ab 1880 in Untertagebau gewonnen. Vor dem ersten Weltkrieg waren die Vorkommen erschöpft und das Bergwerk wurde geschlossen. Seit Mai 2007 ist es wieder als Besucherbergwerk geöffnet.


Aachener Blaustein hat ein Alter von ca. 290 Millionen Jahren. Unter Aachener Blaustein versteht man einen dunkelgrauen bis schwarzen Kalkstein mit vielen Fossilien wie Moostierchen, Goniatiten, Hydrozoa, Korallen und Stromatoporen. Er ist nach den Steinbrüchen im Südosten Aachens bei Walheim und Breinig bennant.


Der Stein hat frisch geschlagen und poliert eine blaugrüne Farbe. Diese ändert sich zu weißgrau, wenn er lange Zeit der Verwitterung ausgesetzt ist.


Genutzt wurde er als Werkstein für Fenstereinfassungen, Türschwellen, Treppen, Bodenbeläge und kirchliche Inneneinrichtungen wie Altäre und Taufbecken. Da die Steinbrüche bei Aachen erschöpft sind, kann dort kein hochwertiges Material mehr produziert werden.


Als Ersatz wird Belgisch Granit eingesetzt, der andere fossile Einschlüsse und dadurch eine feinere homogenere Struktur aufweist.


Das englische Wort Bluestone bezeichnet eine Art des Dolerit, aus dem auch einige Steinblöcke von Stonehenge bestehen.


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Historische Baustoffe: Belgisch Granit


Belgisch Granit

Belgische Granit auch Belgisch Schwarz und im französischsprachige Raum Pete Granit genannt, ist der Handelsname eines grau-blauen bis anthrazitfarbenen Kalksteins. Belgisch Granit enthält Fossilien und Korallen.

Der Name ist traditionell bedingt aber irreführend, weil es sich dabei ebenfalls um Kalkstein und nicht um magmatisches Gestein, wie beim echten Granit, handelt. Vermutlich stammt die Bezeichnung von flämischen Steinmetzen, die nach dem Stadtbrand im 17. Jahrhundert nach Aachen kamen und die Bezeichnung Blaw Stejn einführten.

Seit den 15. Jh. ist dieses Gestein in Anwendungen nachgewiesen, Beispiele dafür finden sich in Brügge und in Brüssel. 

Füssboden aus Belgisch Granit


Dieser Stein kann auf alle üblichen Arten bearbeitet und poliert werden. Er gehört zu wenigen Weichgesteinen, die sich beflammen lassen. Beim Polieren wird der ansonsten blaugraue Stein dunkel. Wird dieser Naturstein in Außenbereich verbaut verliert er nicht nur in relativ kurzer Zeit - von 2-3 Jahren - seine Politur, sondern wird deutlich heller bzw. grau.


Belgisch Granit eignet sich für Fassadenbekleidungen, Boden- und Treppenbeläge und Mauersteine. Ebenfalls wird er häufig von Bildhauer verwendet. Beim handwerklichen Bearbeiten wird der enthaltende Faulschlamm freigesetzt und es entsteht unangenehm riechendes Faulgas. Auf Grund seiner ähnlichen Eigenschaften ersetzt Belgisch Granit den inzwischen erschöpften Blaustein aus der Region um Aachen und Ost-Belgien.

Antike Boden aus Belgisch Granit



Seine Verwitterungsbeständigkeit ist so groß, dass er in bedeutendem Umfang abgebaut wurde. Vielen Fassaden, der innerstädtischen Architektur von Brüssel und andere belgischen Städten sind durch diesen Naturwerkstein geprägt. Seine hohe Dichte und Gleichmäßigkeit ermöglicht eine exzellente Politur und vielseitige andere Oberflächen. Diese Eigenschaft hat ihm ebenso eine furiose Gestaltungsvielfalt in der Innenarchitektur und bei Kunstobjekten eingebracht. Zeit der 2. Hälfte der 19. Jahrhunderts ist Petit Granit in viele Länder Europas und nach Übersee versand wurde. Er gehört zu den bedeutendsten europäischen - und überregional eingesetzten Bau- und Dekorationsgesteine.


 

Theo und Ruth Evers Historische Baumaterialien: Ihre erfahrenen Partner für die integrative Anwendung wertvoller architektonischer Elemente.
Besuchen Sie unsere Webseite: www.theoevers.com
Expo: 9000m²
De Koumen 58, 6433KD Hoensbroek, 15 KM Hinter Aachen.
Öffnungszeiten: Mittwoch - Freitag 10 - 17 U, Sa 10 - 16 U, 1. Sonntag im Monat 11- 15U.

Historische Baustoffe: Naturstein


Naturstein

Als Naturstein bezeichnet man ganz allgemein alle Gesteine, wie man Sie in die Natur vorfindet, sofern man Sie als wirtschaftliches Gut betrachtet und erwirbt.

Die Wahl der Handelsnamen von Natursteinen gehört ebenso zum kulturellen Reichtum der Menschheitsgeschichte wie die hinterlassenen Zeugnisse aus diesen Materialien selbst. Mann kann es als Selbstverständlichkeit und Bereicherung betrachten, dass abbauende Betriebe und Verarbeiter einen klangvollen Namen für eine Gesteinssorte wählten, der sich manchmal über die Jahrhunderte an Sprachgewohnheiten anpasste oder sich sogar völlig veränderte. 
Historische Baustoffe: Naturstein

Die Verwendung von Naturstein hat sehr viele Vorteile. Naturstein ist antiallergisch, abriebfest und unbrennbar, Zigarettenglut hinterlässt keine Spuren.

Kalkhaltige Natursteine (Kalkstein und Marmor) sind säureempfindlich und bedürfen einer anderen Pflege und Reinigung als die übrigen Natursteine, wenn sie als Bodenbelag verbaut werden. Kalksteine und Marmore sind nicht so beständig und werden meistens im Innenbereich verbaut oder zu Skulpturen verarbeitet.

Granit und Basalt sind sehr harte Natursteine. Sie werden häufig in Außenbereiche verbaut, wo eine hohe Beanspruchung besteht.


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